Die Treibhausgasbilanzierung stellt nicht nur eine reine Pflichterfüllung dar, sondern bildet ein Werkzeug der strategischen Planung und damit eine oft ungenutzte Chance. Oft wird die THG-Bilanz im Rahmen von Stakeholder-Anforderungen erstellt, wobei ihr Potenzial anschließend nicht ausreichend genutzt wird.
Die Treibhausgasbilanzierung stellt nicht nur eine reine Pflichterfüllung dar, sondern bildet ein Werkzeug der strategischen Planung und damit eine oft ungenutzte Chance. Oft wird die THG-Bilanz im Rahmen von Stakeholder-Anforderungen erstellt, wobei ihr Potenzial anschließend nicht ausreichend genutzt wird.
Doch die THG-Bilanz bietet mehr als harte Zahlen in einer Tabelle. So bildet sie allen voran den Ausgangspunkt der Transformation. Sie zeigt auf, wo im Unternehmen die größten Emittenten vorliegen und damit auch, wo die größten Stellschrauben zur Reduzierung der THG-Emissionen sind.
Aufbauend auf einer Basisbilanz lassen sich gezielte Maßnahmen erheben, die nicht nur THG-Emissionen gesondert reduzieren, sondern eine direkte Verknüpfung zum Energieverbrauch haben. So können gezielte Verbindungen zu Maßnahmenplänen beispielsweise aus dem Energiemanagement nach DIN EN ISO 50001 oder Energieaudit gemäß DIN EN 16247 gezogen werden. Der THG-Ausstoß ist direkt mit dem Energieverbrauch verknüpft, wodurch gerade die Energieeffizienz und die Reduzierung der Energieverbräuche große Hebel bei der Reduktion des THG-Ausstoßes darstellen. Dies führt ergänzend zu langfristigen Kostensenkungen in der Energiebeschaffung. Aber auch die Umstellung auf erneuerbare Energieträger stellt eine Säule der Transformation dar. So sind gerade die Bereiche Energie und Treibhausgase nicht getrennt voneinander zu betrachten, sondern stellen gezielte Ergänzungen dar und lassen sich auch als Chance zum langfristigen Senken der Energiekosten sehen.
Der Weg von der reinen THG-Bilanz zum Reduktionspfad
- Erheben von Energieverbräuchen und weiteren Verbrauchsdaten
- THG-Bilanz als Ausgangspunkt der Transformation
- Erkennen von großen Emittenten (Verknüpfung mit großen Energieverbrauchern)
- Gezielte Maßnahmenerarbeitung
- Prüfen von Wirtschaftlichkeit
- Mit Maßnahmen untermauerter Reduktionspfad
- Maßnahmen umsetzen
- THG-Emissionen senken
Für produzierende Unternehmen, die zum ersten Mal eine THG-Bilanz erstellen und das Ziel haben einen Reduktionsplan mit Maßnahmen zu erarbeiten, lohnt sich ein Blick in das Förderprogramm „Modul 5: Transformationspläne“ der BAFA.
Doch auch für alle anderen Unternehmen birgt es Vorteile, eine THG-Bilanz zu erstellen. So stellt diese eine Vorbereitung auf die Auswirkungen der Klimaziele des Bundes sowie der EU auf die Wirtschaft dar. Auch hilft sie aussagekräftig gegenüber Stakeholdern, besonders Banken und Kreditgebern, zu sein.
Wir unterstützen Sie bei der Erstellung Ihrer Treibhausgasbilanz sowie Transformationsplans. Sprechen Sie uns direkt an.